Vodafone: Stühlerücken in der Chefetage

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An der Spitze des britischen Mobilfunkanbieters bleibt kaum etwas so, wie es war. Gestern sickerten einige Personaländerungen durch.

Der ehemalige Vodafone-CEO Chris Gent kündigte gestern an, nun auch seinen Posten als Präsident des Mobilfunkkonzerns zu räumen. Er folgt damit dem Marketing-Chef Peter Bamford, der den Konzern zum 1. April verlassen will. Daneben gibt auch Chairman Lord MacLaurin im Sommer sein Amt an Sir John Bond (von HSBC kommend) ab. Vize-CEO Julian Horn-Smith wird im Juli ebenfalls das Handtuch werfen.

In den letzten Monaten war vielfach darüber berichtet worden, dass Chris Gent sich mit dem derzeitigen CEO Arun Sarin hinsichtlich der Strategie von Vodafone überworfen haben soll. Gent und MacLaurin bemühten sich gestern darum, diesen Eindruck nicht aufkommen zu lassen. In einer gemeinsamen Erklärung führten sie aus, Sarun in seinem Kurs, mit dem er den Konzern durch schwierige Zeiten steuere, voll zu unterstützen. Die vielen Personalabgänge an der Konzernspitze sprechen da aber eine andere Sprache. [fe/rm]

Autor: fritz
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