DOSSIERS
Vorsicht vor ungewollten Verträgen und fiesen AGB
Die Abo-Falle
Der Schutz der Anbieter
Vorsicht vor ungewollten Verträgen und fiesen AGB

Dank Limited-Firma nur begrenztes Risiko
Spätestens wenn Betroffene Anzeige gegen die Betreiber der Abo-Fallen erstatten, wird es für die Betreiber eng. Doch auch das ist kalkuliert. Meist handelt es sich um so genannte Limited-Geschäftsformen, gerne ist der Geschäftssitz nach Wales ausgelagert. Manchmal findet sich die Firmenzentrale sogar in der Wüste, wie bei Firstload.de mit “Firmenzentrale” Verimount FZE LLC in Dubai. Die “Zweigstelle European Service” wird von einem in der Szene bekannten Österreicher betrieben. Dieser hat mit probenexpress.de und simsen.de weitere Abo-Fallen im Netz. Immerhin: Der Betreiber von simsen.de musste nach massiven Protesten der Geprellten die Notbremse ziehen, laut eigenen Aussagen soll nun ein Großteil der unfreiwilligen Kunden entlassen werden. Eine Ausnahme, denn die bei Betreibern immer beliebtere Limited (ltd) kostet nur ein Pfund, der Gründer haftet nicht mit seinem Privatvermögen. Dadurch ist es leicht, die Firma zu schließen, die Webseite zu verkaufen und einfach eine neue Abo-Falle aufzustellen. So tauchen immer wieder die gleichen Namen hinter verschiedenen Abzock-Webseiten auf. Neue Webseite, neue Abo-Falle, neue Einnahme-Quelle. So lange es Menschen gibt, die auf Abofallen hereinfallen.
Ein ausführliches Interview mit Ralf Reichertz von der thüringer Verbraucherzentrale finden Sie im PCpro-Blog.






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