DOSSIERS
Vorsicht vor ungewollten Verträgen und fiesen AGB
Die Abo-Falle
Der hohe Druck
Vorsicht vor ungewollten Verträgen und fiesen AGB

Beide Experten sind sich einig: Der beste Schutz ist, dass der Verbraucher ein gesundes Misstrauen an den Tag legt. Kaum einer der Geschädigten würde an der Haustür solche Verträge unterschreiben – im Internet sind hingegen die Surfer wesentlich leichtsinniger. Zudem nutzen die dubiosen Anbieter die rechtliche Grauzone: So ist der Verbraucher durchaus verpflichtet, die AGB sorgfältig zu lesen. Die sind meist so gestaltet, dass sie rechtlich wasserdicht, aber für Laien unverständlich sind. Auch kosten solche Jahresabonnements nicht ohne Absicht lediglich um die 100 Euro.
Denn dann lohnt es sich für die Betroffenen nicht, den Gang zum Rechtsanwalt anzutreten.Kombiniert mit der Drohkulisse aus Inkasso-Briefen, Mahnungen und möglichen Gerichtsverfahren knicken viele der Betroffenen ein und zahlen – für eine Dienstleistung, die Kunden nicht wollten.
Abmahnung gegen Berichterstattung
Der Widerstand der Betroffenen regt sich auch im Internet. Forenbeiträge werden geschrieben, private Webseiten zum Thema initiiert. Doch die Betreiber der Abo-Fallen kalkulieren das mit ein – und versuchen mit Abmahnungen und Androhung von Rechtsmitteln die kritischen Stimmen zu unterdrücken. So verlangte Centurionet.de die Löschung kritischer Beiträge auf der beliebten Rechts-Webseite 123recht.net – und die Webseitenbetreiber gaben nach. Aus Haftungsgründen, so die Aussage von 123recht.de gegenüber PC Professionell, wurden alle Beiträge zu Centurionet.de entfernt.






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