Electronic Arts kämpft gegen schwindende Umsätze

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Der weltgrößte Anbieter von Computerspielen hat mit dem schwachen Markt zu kämpfen. Probates Gegenmittel: Preissenkungen.

In den vergangenen Tagen gab Electronic Arts bereits ein paar Titel für die PlayStation 2 und für die Xbox verbilligt ab, darunter sogar einen Toptitel wie ?Need for Speed Most Wanted?. Wie Firmensprecher Jeff Brown ausführte, habe dies bereits die Umsätze wieder stabilisiert.

Gestern Abend gab das Unternehmen bekannt, nun auch bei neuen Produkten direkt zu Preissenkungen zu greifen. So sollen Spiele wie The Godfather oder Black für knapp 40 Dollar (34 Euro) und damit für rund 20 Prozent Preisnachlass in den US-Handel kommen.

Die momentan spürbare Kaufzurückhaltung gehe darauf zurück, dass die Fangemeinde von manchen Neuerscheinungen enttäuscht sei und Geld für die Spielkonsolen der nächsten Generation spare.

Trotz dieser Schwierigkeiten plant Electronic Arts offenbar, den Spielehersteller Mythic Entertainment zu kaufen, Macher der erfolgreichen Online-Serie ?Dark Age of Camelot?. In der Branche wird gerüchteweise ein Preis von bis zu 50 Millionen Dollar (42 Mio. Euro) gehandelt. Ironischer Kommentar von Mythic-CEO Mark Jacobs: ?Diese Offerte wäre zu niedrig.? [rm/fe]

Autor: fritz
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