Viren: Handys mehr gefährdet als bisher angenommen

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Handybesitzer müssen mit mehr Gefahren rechnen als bislang angenommen: Amerikanische Sicherheitsexperten erwaten für dieses Jahr eine Vielzahl verschiedener mobiler Viren.

Die Handy-Schädlinge werden sich noch schneller ausbreiten und eine größere Anzahl Geräte befallen als aktuelle Viren für den PC, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell in seiner neuen Ausgabe 3/2006. Die Begründung für das rasante Wachstum: Handys sind in der Regel kaum mit Virenscanner und Firewall ausgestattet.

Im Vergleich zu den Anfängen herkömmlicher Malware hätten sich die mobilen Schädlinge bisher zehnmal schneller entwickelt, so entsprechende Studien. Ohnehin scheinen Mobil-Würmer schon jetzt erfolgreicher zu sein als bisher angenommen. Im Sicherheitsreport für Dezember 2005 werden bereits fünf Prozent aller verschickten MMS als verseucht eingestuft. In den meisten Nachrichten steckte der Symbian-OS-Wurm Commwarrior, der sich von seinen Vorgängern Cabir & Co. dadurch unterscheidet, dass er nicht nur via Bluetooth zu benachbarten Geräten gelangt, sondern auch MMS zur Verbreitung nutzt. (Franz Neumeier/mk)

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