Erfolgreiche Expansion in Afrika durch europäische Satelliten

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Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es keine flächendeckenden Kabelnetze. Ein deutsches Unternehmen hatte sich aufgemacht, Zugänge zum Astra-Satelliten zu verkaufen – mit Erfolg.

Für die Aktivitäten in Afrika gründete SES Global extra das Tochterunternehmen SES Astra Afrika. Jenes hat soeben das erste Jahr auf dem schwarzen Kontinent abgeschlossen.

Auf acht von insgesamt 41 kommerziell verfügbaren Astra-Transpondern konnten Umsätze generiert werden, berichtet BusinessWire. Die Nutzungsrate stieg damit auf 20 Prozent an. Abnehmer waren Telekommunikations- und Satelliten-Serviceanbieter wie GS Telecom, Skyvision, DCC Satellite & Network Nigeria, Accelon, Emperion und Unitel Hellas.

“Mit mehreren wichtigen Kundenverträgen ist ASTRA 4A für Breitband- und Telekommunikationsbetreiber vieler afrikanischer Länder der Satellit erster Wahl geworden,” freut sich Senior-Vizepräsident Alexander Oudendijk. Der kommerzielle Betrieb von ASTRA 4A wurde erst im Juni 2005 aufgenommen. Er verfügt über eine leistungsstarke C-Band-Abdeckung, die den Einsatz kleinerer Terminals und einen höheren Datendurchsatz erlaubt. (rm/mk)

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