Jedes vierte Unternehmen setzt auf VoIP

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VoIP hat in Deutschland den Sprung vom Nischendasein zu einer Massenanwendung bereits geschafft.

In jedem vierten Unternehmen sind erste VoIP-Lösungen implementiert oder befinden sich gerade im Testbetrieb. In großen Unternehmen nutzen bereits 30 Prozent die Technologie, und bei weiteren 41 Prozent ist der Einsatz innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant. Allerdings wird eine entsprechende Systemumstellung bislang hauptsächlich durch Kostenvorteile begründet. Dies ist ein Kern-Ergebnis der aktuellen VoIP-Studie des Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter mehr als 90 IT-Entscheidern in Deutschland.

Sprachübertragungen basierend auf IP-Netzwerken haben in jüngster Vergangenheit kontinuierlich an Bedeutung zugenommen. Die Technik ist inzwischen ausgereift und das Einsparungspotenzial sowohl bei Betriebs- als auch Gesprächskosten ist signifikant. Der größte Vorteil geht jedoch über den reinen Kosteneffekt hinaus, denn auf Grund des IT-basierten Datensatzes kann Sprache genauso gespeichert, verarbeitet und verändert werden wie beispielsweise eine E-Mail.

Die Studie setzt sich im Wesentlichen mit der Frage auseinander, wie durch die Einführung von VoIP ein positiver Wertbeitrag für das Unternehmen geleistet und somit letztlich ein Wettbewerbsvorteil geschaffen werden kann. Den Ergebnissen zufolge haben Großunternehmen bei dieser Entwicklung die Nase vorn. Aber auch kleine Unternehmen zeigen sich durchweg offen für die neue Technologie, lediglich die mittleren Unternehmen verhalten sich im Hinblick auf den Einsatz von VoIP-Implementierungen noch recht zögerlich. 43 Prozent der befragten Mittelständler beabsichtigen derzeit keine entsprechende Umstellung ihrer bisherigen technologischen Infrastruktur. (dd)

( – testticker.de)

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