Google wehrt sich

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Der Suchmaschinenbetreiber will der Regierung nicht die geforderten Listen mit Suchanfragen und URLs liefern.

Google weigert sich weiter, den Forderungen des US-Justizministeriums nachzukommen, das im vergangenen August von Suchmaschinenbetreiber umfangreiche Listen mit Suchabfragen und indexierten URLs verlangt hatte. Mit den Daten will man die Verbreitung von pornografischem Material im Internet untersuchen und inwieweit Kinder darauf Zugriff erhalten können.

Laut einem Eintrag im Weblog hat Google vor Gericht nun noch einmal Dokumente eingereicht und die Gründe für die Weigerung erläutert. Demnach seien die Daten für den angegebenen Zweck unbrauchbar, da allein aus den Anfragen keine Aussagen über Internet-Filter und die Effektivität von Gesetzen getroffen werden könne – zumal die zugehörigen Ergebnislisten fehlen. Zudem betrachtet man die Daten als Firmengeheimniss und weist darauf hin, dass man bisher nicht einmal die Zahl der Suchanfragen pro Tag veröffentlicht. Auch sei unklar, inwieweit durch die Offenlegung der Suchanfragen die Privatsphäre der Google-Nutzer verletzt werde. (dd)

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