U3-USB-Stick
Büro zum Mitnehmen

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Mit U3-USB-Sticks arbeiten Sie auf jedem Gast-PC mit Ihren persönlichen Programmen, Daten und Einstellungen – ohne Angst vor Datenklau.

Überall geschützt

U3-USB-Stick

Anders als gewöhnliche USB-Flashspeicher machen U3-USB-Sticks das Arbeiten an jedem Rechner zum Heimspiel: Auf einer gesicherten Partition des Speicherstifts führt man die persönliche Arbeitsumgebung immer mit sich. Ob man dann den Rechner des Kollegen oder das Internet-Café im Urlaub nutzt, der Zugriff auf die eigenen Browser-Favoriten, die Chatsoftware und das eigene Mailfile nebst E-Mail-Client ist überall und jederzeit garantiert.

Wichtige Daten sind dabei auf der gesicherten Partition geschützt, nach dem Abziehen des Sticks bleiben auf dem Gast-PC keine Informationen zurück. Und das Beste an dem mobilen Office: U3-Sticks kosten nicht mehr als normale USB-Flashspeicher.


Unterwegs wie zu Hause arbeiten

U3-USB-Stick

Derzeit sind drei U3-USB-Sticks erhältlich: die Data Storage Disk 2 Go, das Memorex Mini Travel Drive und das Verbatim U3 Smart Drive. Bei der Data Storage Disk und dem Memorex-Stick gelingt der Transfer persönlicher Desktop-Einstellungen und Dokumente mit dem U3-Tool Migo, das bereits vorinstalliert ist. Beim Verbatim U3 Smart Drive muss man sich das Programm erst von der offiziellen U3-Webseite laden. Die Installation ist wie bei allen U3-Programmen sehr einfach. Über einen im USB-Stick integrierten Webbrowser lassen sich Tools direkt von der U3-Webseite laden und auf dem Speicherstift installieren.

Gestartet werden U3-Tools über eine optisch an das Windows-Startmenü angelehnte und ebenso komfortable Steuerzentrale, das so genannte Launchpad. Sie zeigt sämtliche U3-Programme an, die auf dem Stick installiert sind. Anwendungen, die ohnehin vom Stick laufen, aber nicht im U3-Format geschrieben sind, können nicht über das Launchpad geöffnet werden. Zwar kann man sie auch weiterhin wie gewohnt einsetzen und ohne weiteres auf den U3-Stick packen. Aufrufen muss man diese Tools allerdings über den Windows-Explorer.


U3-Software-Nachschub im Internet

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Für Nachschub an Software sorgt das U3-Konsortium selbst. War die Auswahl an Tools bis vor kurzem noch recht bescheiden, kann man sich inzwischen aus einem recht großen Fundus an kostenloser Software und Shareware bedienen. Dieser umfasst nicht nur wenig bekannte Tools wie Migo, sondern auch populäre Anwendungen aller Kategorien. Dazu gehören beispielsweise der Kult-Webbrowser Firefox und der aus gleicher Open-Source-Softwareschmiede stammende E-Mail-Client Thunderbird.

Für akustische und visuelle Untermalung auf dem U3-Stick sorgt der Multimedia-Player Winamp. Chatwillige finden in Trillian ein Tool, das neben MSN, AIM, ICQ auch den Yahoo Messenger unterstützt. Und mit der U3-Version von Skype ist Webtelefonie auch unterwegs möglich. Eine Übersicht an U3-Programmen finden Sie in der Tabelle unten.


Aufwändig: Tools auf U3 portieren

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Eine künftig noch größere Auswahl an U3-Software verspricht man sich durch das kostenlos auf der Webseite zur Verfügung gestellte SDK (Software Development Kit). Anwender, die in der Programmiersprache C fit sind, können mit dem nur 1 MByte großen SDK Tools auf den U3-Standard portieren. Das ist jedoch reichlich kompliziert: U3-Programme müssen alle Einstellungen in einem Ordner auf dem Stick ablegen. Damit ist gewährleistet, dass man auch als normaler Benutzer, der nur eingeschränkte Rechte besitzt, arbeiten kann.

Registry-Zugriffe werden »verschattet«. Das erledigt eine U3-Funktion, die die Registrierungsdatenbank auf dem Rechner mit dem auf dem Stick angelegten Wert überblendet. Letztlich muss der Programmierer dafür sorgen, dass beim Beenden eines U3-Tools keine Spuren auf dem Gast-PC zurückbleiben.


Verschlüsselter Datensafe

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Wer einen gewöhnlichen USB-Stick mit persönlichen Daten verliert, offenbart unbefugten Dritten im schlimmsten Fall wichtige Passwörter, beispielsweise für das Online-Konto, das Mailprogramm und den eBay-Account. An Informationen, die auf einem U3-Stick liegen, gelangen Datendiebe dagegen nicht. Der Speicherplatz eines U3-Sticks ist zweigeteilt. Die bis zu 5 MByte große und als CD-ROM-Laufwerk geführte Partition beherbergt das Launchpad. Sämtliche U3-Anwendungen und Daten liegen dagegen auf einer zweiten, FAT-formatierten und AES-verschlüsselten Partition.

Damit die Daten vor Dieben sicher sind, muss der Anwender nur ein Kennwort für den U3-Stick festgelegen. Der bis zu 1024 Bit starke AESAlgorithmus sorgt dann dafür, dass die Daten sicher verschlossen sind. Im Praxiseinsatz zeigt sich: Trotz der Echtzeit-Verschlüsselung sind die drei untersuchten U3-Sticks von Data Storage, Memorex und Verbatim mit rund 12 MByte/s recht flott beim Datentransfer.


Sichere Daten trotz temporärer Files

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Auch um die temporären Files, die bei einer U3-Sitzung auf dem PC abgelegt werden, muss man sich keine Sorgen machen. Hacker können damit nichts anfangen, denn wichtige Daten wie zum Beispiel das Mailfile von Mozilla Thunderbird verlassen die sichere U3-Partition nicht. Nach Entfernen des Sticks werden alle Daten vom PC gelöscht. Das geschieht auch dann, wenn der U3-Stick nicht abgemeldet, sondern einfach vom USB-Port abgezogen wird. Es lässt sich lediglich feststellen, ob auf dem PC schon einmal ein U3-USB-Stick eingesetzt wurde. Die Datei Cleanup.exe zuständig für das Aufräumen nach einer U3-Sitzung bleibt im Verzeichnis Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Anwendungsdaten\U3 zurück.

U3-USB-Sticks laufen nur mit Rechnern, auf denen Windows 2000 SP 4 oder XP installiert ist. Mac- und Linux-Anwender können mit den Sticks derzeit noch nichts anfangen. Auf beiden Betriebssystemen ist nur die CD-ROM-Partition eines U3-Sticks zu sehen. Da diese aber schreibgeschützt ist, eignet sie sich nicht als Datenspeicher.


U3-ähnlicher Komfort für USB-Sticks

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Normale USB-Speicherstifte können nicht zu U3-Sticks umgerüstet werden und lassen sich auch nicht als solche verwenden. Mit geeigneter Software kann man den Bedienkomfort aber zumindest nachbilden.

Auf der Heft-CD liegt ein reichhaltiges Software-Paket für USB-Sticks bereit. Darunter befinden sich zahlreiche Tools, die direkt vom USB-Stick laufen. Dazu zählen etwa die Bildbearbeitungs-Software Irfan View, die Office-Suite Open Office.org und mit Miranda eine Instant-Messenger-Software.