UMTS gerät ins Hintertreffen

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Einer Umfrage zufolge ist die Telekommunikationsbranche gegenüber UMTS eher skeptisch. Anderen Technologien werden größere Marktchancen eingeräumt.

Der Mobilfunkstandard UMTS wird es hierzulande noch sehr schwer haben, selbst der angestaubten Festnetztelefonie werden größere Marktchancen eingeräumt. UMTS muss daher kompatibler werden, um im Zusammenspiel mit anderen Technologien zum Einsatz zu kommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Steria Mummert Consulting unter Fach- und Führungskräften der Telekommunikationsbranche.

Demnach zählt DSL bei 83,6 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Übertragungstechniken, gefolgt vom herkömmlichen Mobilfunk mit 59,0 Prozent und Wireless LAN mit 30,3 Prozent. Nur 13,9 Prozent rechnen UMTS große Marktchancen aus, die Festnetztelefonie kommt dagegen immerhin auf 19,7 Prozent.

Gerade durch VoIP erwächst UMTS eine Konkurrenz, die eine Neuorientierung erforderlich macht, urteilen die Experten. Vor allem in Großstädten wird ein Teil der Sprachtelefonie per IP über WLANs abgewickelt werden und damit Planung der Mobilfunkanbieter, 80 Prozent des UMTS-Umsatzes mit Sprachtelefonie zu generieren, über den Haufen werfen. (dd)

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