Wird Blu-ray eine Pleite? Alte Kinohits für hohe Preise

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Sony Pictures verriet gestern als erstes Hollywood-Studio die Preise für seine High-Definition-Blu-ray-Filme.

Ein Großhändler muss mindestens 17,95 US-Dollar (knapp 15 Euro) locker machen, der Endverbraucher ist mit 29,95 bis 34,95 Dollar (25 bis 30 Euro) pro Blu-ray-Film dabei. Dies entspricht einer Steigerung um 15 bis 20 Prozent gegenüber den DVD-Neuheiten.

Video Business errechnete diese Verkaufspreise, denn Sony gab noch keine Preisempfehlungen vor. Laut dem Online-Magazin plane auch Warner Brothers, für bestehende Filme auf HD-DVD gleichfalls 29,95 Dollar (25 Euro) zu verlangen.

Das Blu-ray-Startangebot wird überwiegend aus älteren Filmen bestehen, die längst auf DVD vorliegen. Angeblich plane Sony für frische Kinohits Bundles aus UMD (für PSP) und DVD bzw. aus Blu-ray und DVD.

Das Business-Magazin Red Herring sieht die Probleme, zitiert jedoch Branchen-Analysten, die auch die Akzeptanz der anfangs hohen DVD-Preise als Beispiel sehen, wie Blu-ray schließlich doch funktionieren könnte. (rm/mk)

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