China: Yahoo bringt Dissidenten ins Gefängnis

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Die Organisation Reporter ohne Grenzen erhebt schwere Vorwürfe gegen Yahoo. Der Suchmaschinenbetreiber habe umfangreiche Daten an die chinesischen Behörden weitergegeben.

Reporter ohne Genzen fordert Yahoo auf, eine Liste aller Cyberdissidenten zu veröffentlichen, deren Daten man an die Behörden weitergeleitet hat. Denn die Organisation hat nach eigenen Angaben herausgefunden, dass nicht nur der im vergangenen April zu zehn Jahren Haft verurteilte Shi Tao durch Material des Suchmaschinenbetreibers belastet wurde, sondern auch der bereits im Dezember 2003 zu acht Jahren verurteilte Shi Tao. Nun geht man davon aus, dass Yahoo regelmäßig mit den Behörden zusammenarbeitet, obwohl man wisse, dass die Daten zur Verfolgung von Dissidenten und Journalisten genutzt werden. (dd)

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