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Hausfrauen gegen Big Brother?
Im Streit um RFID sind kühle Köpfe gefragt
Öffentliche Diskussion realitätsfern
Hausfrauen gegen Big Brother?
Caspian hat ein Moratorium für die Verwendung von RFID-Chips in Konsumgütern gefordert, “bis man die gesellschaftlichen Folgen abschätzen kann”. Ein Superrezept für Innovation! Wie Gerard Cachon, Professor für Operations- und Informationsmanagement an der Wharton School bemerkt, kann RFID uns sagen, wo sich ein Teil in der Lieferkette befindet, “aber es ist wirklich schwer, diese Information zu missbrauchen. Sie müssen nicht schlauer sein, sondern schneller”. Es gilt noch einen Riesenberg an Arbeit zu leisten, bis irgendeiner der Albträume, die von Caspian heraufbeschworen wurden, von der Bildfläche verschwindet.
Was aber wird die öffentliche Diskussion über Sensoren und Etiketten dominieren? Wird es die Schwierigkeit sein, Daten zu speichern, zu verarbeiten und daraus dann verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen – und diese wiederum in kürzere Lieferzeiten umzusetzen, was sowohl den Herstellern als auch den Verbrauchern im Zuge der heutigen globalen Lieferketten nutzen würde? Damit rechnen Sie mal lieber nicht! Große Brüder und Angst vor Missbrauch machen eben in den Medien mehr her als ein simpler Nutzen beim Liefen von Waren.






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