Virtueller OpenSource-Server bietet kommerziellen Programmen Paroli

CloudNetzwerkeVirtualisierung

OpenVZ, das Open-Source-Herzstück des virtuellen Servers Virtuozzo, ist auf das aktuelle Linux-Kernel angepasst. Die Software kann auf einem Rechner dutzende oder hunderte virtuelle Server anbieten.

OpenVZ, der zentrale OpenSource-Bestandteil der kommerziellen VM-Software Virtuozzo, ist jetzt an das Linux-Kernel 2.6.15.1 angepasst und beseitigt damit einen der größten Kritikpunkte an dem freien Konkurrenten von VMWare und Xen.

Das auf OpenVZ basierende Virtuozzo wird von großen Providern wie Strato genutzt, um virtuelle Web-Server anzubieten. Die neue öffentliche Beta von OpenVZ steht ab sofort zum Download auf der Website http://openvz.org bereit und ist nach ersten Nutzeraussagen schneller und leichter zu administrieren als die VM-Systeme der Mitbewerber.

Dem OpenVZ-Projekt zufolge ermöglicht die Anpassung auf den neuen Linux-Kernel ein besseres Speichermanagement bei der Virtualisierung der Betriebssysteme. Die neue Version kann mit AMDs Dual-Core-CPUs arbeiten (die Programmierer haben nötige Bugfixes eingebaut), 64-Bit-Intel-Prozessoren werden ebenfalls unterstützt. Die I/O-Raten lasen sich für einzelne Virtual Private Server (VPS) einstellen, die zugewiesenen Festplatten-Partitionen in Echtzeit anpassen. Dokumente sind bei passender Konfigurierung zwischen virtuellen Servern teilbar.

Viele weitere Neuerungen sind auf der Website von OpenVZ zu finden. Wer das System für den geschäftskritischen Einsatz nutzt, kann einen kostenpflichtigen 24Stunden-Support buchen. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen