Weekly RoundUp: IT-Kriminalität schafft neue Herausforderungen

SicherheitSicherheitsmanagement

Alte Maschen, neue Variationen: Im Verlauf der vorigen Woche zeigte sich erneut, dass nur gezielte Maßnahmen helfen, mit Digitalgangstern von außen, aber auch innerhalb des eigenen Unternehmens fertig zu werden. Weltweit regt sich nun Wachsamkeit bei Strafverfolgern und Unternehmen.

Dass Online-Kriminelle alte Maschen lediglich variieren und ihre Betrugsabsichten sofort zu erkennen sind, sollte kein Grund zur Beruhigung sein. Neueste Studien zeigen, dass neben den bekannten Strategien wie Erpressung mit DDos-Attacken und Scam-Mails die Angriffe in Zukunft wahrscheinlich noch gezielter vonstatten gehen werden – und bereits heute sind zumindest in den USA 90 Prozent aller Unternehmen potentielle Opfer.

Noch beunruhigender allerdings ist, dass die Gefahr oft da lauert, wo man sie eigentlich nicht vermutet. Dass eine Firewall-Software insgeheim Informationen an ihren Hersteller schickt, dürfte die Ausnahme sein – dass die eigenen Mitarbeiter die Firma schädigen, scheint auch nach Meldungen des FBI leider immer häufiger vorzukommen. Experten schlagen hier gezielte Maßnahmen vor, da es hier um enorme Geldbeträge gehen kann.

Gerade deshalb finden sich kommende Woche in Frankfurt die großen Namen der deutschen Industrie in einem Seminar um die Bekämpfung von Korruption im eigenen Unternehmen zusammen. (dj/mk)

Links zum Thema:

Wandel in der Onlinekriminalität
Firewall unter Spionageverdacht
FBI: Cyberattacken betreffen 90 Prozent aller Firmen
DDoS-Erpressung gegen Million-Dollar-Homepage
Scam-Email verspricht Öl-Millionen
IT Security nach innen: Dem Mitarbeiterbetrug das Handwerk legen und Milliarden sparen

Kein ewiges Herumsurfen mehr: Weitere thematische Zusammenfassungen wie diese können Sie wöchentlich im Rahmen des “Weekly IT RoundUp”-Newsletters erhalten – jeden Mittwoch kostenlos in Ihrer Mailbox. Hier abonnieren!

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen