Take 2 Interactive: Kurssturz nach Klage

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Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles verklagt den PC-Spielehersteller Take 2 Interactive auf die Zahlung einer hohen Geldbuße.

Das Blockbuster-Spiel “Grand Theft Auto: San Andreas” enthielt sexuelle Szenen, wie schon im Juni bekannt wurde. Die Szenen waren nicht offen zugänglich, aber mit Hilfe eines Patches leicht freizuschalten. Hinzu kommen harte Inhalte wie Mord, Drogenhandel und Zuhälterei – und Sexszenen, die in Europa niemanden aufregen würden. Inden USA schon, weswegen Take 2 das Spiel im September in einer “bereinigten” Version veröffentlichte.

Das half nichts und rief die US-Staatsanwaltschaft trotzdem auf den Plan. Die konservativen Juristen erinnerten sich daran, dass von dem Titel zwölf Millionen Kopien verkauft wurden, bevor der Vertrieb die Altersbeschränkung nachträglich auf 18 Jahre angehoben hatte. Ein Teil der Starterlöse von angeblich 600 Millionen Dollar soll Take 2 Interactive nun als Strafe zahlen.

Nachdem die Firma am Freitag offiziell vergeklagt wurde, brach prompt die Aktie im späten Nasdaq-Handel um gut 16 Prozent ein. (rm/mk)

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