Kartellstreit: Microsoft macht Zugeständnisse

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Der Software-Konzern will weiteren Code offen legen und so die Wettbewerbshüter der EU zufrieden stellen.

Im Streit mit der EU lenkt Microsoft ein und bietet an, im Rahmen seines Lizenzprogramms auch Code des Server-Betriebssystems offenzulegen. Damit hofft man, die Auflagen der Wettbewerbshüter zu erfüllen, die eine vollständige Offenlegung von Schnittstellen gefordert hatten, um Wettbewerbern die Entwicklung von Windows-kompatiblen zu ermöglichen.

“Heute legen wir unser wertvollstes geistiges Eigentum auf den Tisch, um die Streitpunkte auszuräumen,” sagte Microsofts Bradford L. Smith auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Erst im Dezember hatte die EU Microsoft angemahnt und ein Frist von fünf Wochen gesetzt. Diese hat man nun bis zum 15. Februar verlängert, womit Microsoft vorerst auch um das tägliche Bußgeld von zwei Millionen Euro pro Tag herumkommt. (dd)

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