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Registry-Guide
Registry im Griff von Microsoft-Tools
Windows liefert in der Standard-Konfiguration nur eingeschränkte Werkzeuge für die Arbeit mit der Registry. Mit einigen Tricks und den richtigen Zusatz-Tools sparen Sie Zeit und arbeiten komfortabel am Windows-Herzstück.
Das Tool Regedit
Registry-Guide

Das in Windows eingebaute Registry-Tool Regedit kann nicht besonders viel. Doch für den Hausgebrauch reichen die Funktionen aus, und mit den richtigen Tipps klappen sogar erste Tuning-Maßnahmen. Über [Strg] + [F] können Sie die Suche über Schlüssel, Werte und Daten starten. Dabei springt Regedit aber immer nur zum nächsten gefundenen Sucheintrag, anstatt alle Einträge in einer Übersicht anzuzeigen. Eine Suche nach häufigen Einträgen wie »Explorer« ist auf diese Weise sehr mühsam. Da hilft es auch nicht viel, dass Sie mit [F3] zum nächsten gefundenen Eintrag springen können. Um die Suche aufzubohren, sind Zusatz-Tools nötig, etwa Reg Scanner.
Im Regedit-Menü können Sie über Datei Registry-Werte importieren und exportieren. Das ist zum einen nützlich, um die Registry zu sichern und im Fehlerfall wieder einzuspielen. Zum anderen kann man so auch einmal gemachte Einstellungen auf mehrere Windows-Installationen verteilen. Zur Wahl stehen zwei Formate: Registrierungsdateien (Endung .reg) und Registrierungsstrukturdateien (keine Dateiendung).
Der Hauptunterschied ist klein, kann aber entscheidend sind. Die Reg-Datei wird eingelesen und schreibt wirklich nur die enthaltenen Werte zurück. Werte, die schon in der Registry eingetragen sind, nicht aber in der Reg-Datei, bleiben unverändert. Bei Strukturdateien dagegen wird wirklich die komplette Registry durch die Import-Werte ersetzt. Weiterer Vorteil bei Strukturdateien: Sie lassen sich zusätzlich zur Überprüfung in die Registry laden (Datei/Struktur laden).






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