Grüne gegen Verbot von gewalthaltigen Computerspielen

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In einem Positionspapier bezeichnen Die Grünen ein Verbot als untaugliches Mittel, um dem Problem der Gewalt bei jungen Menschen zu begegnen.

Das von der großen Koalition geplante Verbot gewalthaltiger Computerspiele stößt bei der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf Ablehnung. In einem Positionspapier (PDF) schreiben sie: “Gewalt spielen ist nicht gleich Gewalt handeln. Die Ursachen hierfür liegen vor allem im sozialen Umfeld und der Lebenssituation der jungen Menschen ? intensiver Konsum von Gewaltspielen ist hierfür nur Symptom.” Ein Verbot von Computerspielen würde dem Problem deshalb nicht gerecht werden und zudem auch nicht durchsetzbar sein. Die Spiele ließen sich weiterhin über das Internet oder aus dem Ausland beschaffen. Stattdessen plädiert man für eine konsequente Vermittlung von Medienkompetenz sowie Förderung und Kennzeichnung hochwertiger Computerspiele. (dd)

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