Digicam: Lumix DMC-FZ20EG-S
5-Megapixel-Kamera mit 12x-Zoom

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Trotz großer Abmessungen ist das Handling der Kamera sehr gut. Dafür sorgt unter anderem der äußerst nützliche Fokus-Ring am Objektiv. Im Testfeld überzeugen die inneren Werte der Lumix auf Anhieb.

Testbericht

Digicam: Lumix DMC-FZ20EG-S

Die Kamera verfügt über einen 5,36-Megapixel-CCD mit Primärfarbfilter und TIFF-Format für höchste Qualität. Der 1/2,5″-CCD-Sensor mit einer effektiven Auflösung von maximal 2560 x 1920 Pixeln liefert die Basisinformationen für optimierte Bildqualität. Entscheidenden Anteil an der gesteigerten Bildqualität hat die in allen Elementen verbesserte Signalverarbeitung. Die bildverarbeitende Elektronik ist quasi das Gehirn der Kamera. Schon vom ersten Venus-Engine-Prozessor wurden alle RGB-Pixel des Sensors zur Ermittlung des Helligkeitssignals genutzt, um so eine gegenüber konventionellen Systemen um 50 Prozent höhere Diagonalauflösung zu erzielen. Der neue Venus-Engine-II-Prozessor löst horizontale und vertikale Strukturen jetzt um über 10 % höher auf, ohne dass dies zu Lasten der um 50 % erhöhten Diagonal-Auflösung geht. Außerdem lässt sich der Grad der Rauschunterdrückung entsprechend der Helligkeit einzelner Objekte im Bild anpassen, wodurch das Rauschen in dunklen Bereichen auf rund 1/3 reduziert werden kann, ohne die Auflösung in hellen Bildbereichen zu beeinträchtigen. Die Auslöseverzögerung ist auf annähernd 0,008 Sekunden verringert, und die Bildfolgezeit (ohne AF) auf etwa 0,4 Sekunden verkürzt. Bildserien sind jetzt mit bis zu drei Aufnahmen/ Sekunde bei voller Auflösung möglich.


Brennweiten

Digicam: Lumix DMC-FZ20EG-S

Bei Kameras mit derart langen Brennweiten wie der Lumix FZ10 und FZ20 ist ein Bildstabilisierungssystem wie O.I.S. unverzichtbar. Bewährt in der Praxis hat sich die Lumix-exklusive Wahlmöglichkeit zwischen Mode 1 mit permanenter Aktivierung, der für ein ruhiges Sucher-/ Monitorbild sorgt, und Mode 2 mit Auslösesynchronisation (Aktivierung erst beim Auslösen), bei dem immer die maximale Korrekturmöglichkeit im Moment der Belichtung gegeben ist. Der sichere Zeitenbereich bei Freihand-Aufnahmen wird um eine zusätzliche Stufe erweitert, so dass sich die Freihandgrenze für Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten jetzt um drei bis vier Stufen gegenüber Kameras ohne Bildstabilisierung verbessert.

Autofokus
Die Lumix DMC-FZ20 erlaubt beim Autofokus jetzt die Wahl zwischen 9-Punkt-, 3-Punkt-, 1- Punkt und Spot-Autofokus. Im 3-Punkt-Modus arbeitet der Autofokus mit Höchstgeschwindigkeit, da die Fokusinformation mit doppelter Frequenz vom CCD-Sensor ausgelesen wird. Ein AF-Hilfslicht erweitert den Einsatzbereich des Autofokus-Systems bei Dunkelheit und schlechtem Licht. Der integrierte Ausklapp-Blitz leuchtet jetzt Entfernungen von bis zu sieben Meter aus (bei ISO auto). Das Grund-Design der Lumix FZ10 wurde beibehalten und bei der FZ20 im Detail optimiert. So liegt der Griff jetzt besser in der Hand. Bekannte Funktionen wie manuelle Fokussierung am Ring, Einzel-Fokussierung, manuelle Belichtungseinstellung und Programm- Shift wurden in der FZ20 übernommen. Ein neues On-Screen-Display erleichtert die Kamera-Einstellungen etwa mit den erweiterten Motivprogrammen zusätzlich. Eine von 7,6 x auf 11 x erhöhte Vergrößerung des elektronischen Suchers sorgt für besseren Überblick.


Technische Daten & Fazit

Digicam: Lumix DMC-FZ20EG-S

Auf einen Blick
. Hersteller: Panasonic
. Modell: Lumix DMC-FZ20EG-K
. Megapixel: 5
. Effektive Pixel: 2560 x 1920
. Zoom optisch: 12 x
. Zoom digital: 4 x
. Brennweite: 36?432 mm
. LCD-Größe: 2″ TFT-Display
. Speichermedium: SD-Karte
. Außenmaße: 135 x 87,2 x 106,2 mm
. Gewicht: 555 g

Preis und Kontakt
Preis:
749 Euro (UVP)
Web: www.panasonic.de

Wertung
Trotz großer Abmessungen ist das Handling der Kamera sehr gut. Dafür sorgt unter anderem der äußerst nützliche Fokus-Ring am Objektiv. Im Testfeld überzeugen die inneren Werte der Lumix auf Anhieb.