Raubkopie-Bekämpfer in Verdacht des Kopierens?

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Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) wird nun selbst verfolgt: Ihr Büroräume wurden wegen illegalen Filmkopien durchsucht. Eine Sprecherin der Vereinigung bestätigt Aktionen der Polizei.

Heute startete die Polizei eine bundesweite Razzia gegen Verbreiter von illegalen Filmkopien: bundesweit wurden über 200 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Schlecht für die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU): sie war selbst auf der Liste der durchsuchten Büros.

Diane Gross, Sprecherin der Gesellschaft, die für die Filmindustrie arbeitet, bestätigt die Durchsuchung gegenüber dem Informationsdienst de.internet.com.

Die Staatsanwaltschaft in Ellwangen, Baden-Württemberg, die für die Aktion verantwortlich ist, redet von weiter laufenden Durchsuchungen – daher werden vor Abschluss der Aktion noch keine weiteren Informationen freigegeben.

Die Razzia ist Teil einer internationalen Aktion, an der auch mehrere EU-Staaten, die USA, Kanada und Israel beteiligt sind. In Deutschland ermitteln die Staatsanwälte in mehreren Bundesländern. (mk)

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