Noch keine Millionenzahlungen: EU gibt Microsoft Gnadenfrist

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Die EU hat dem Monopolisten eine Fristverlängerung gewährt: Hätte Microsoft nicht bis zum Mittwoch eine Stellungnahme zu den wettbewerbsrechtlichen Vorwürfen abgegeben, wären sonst hohe Vertragsstrafen fällig gewesen.

Nachdem Microsoft dazu verdonnert wurde, im Rahmen des Kartellstreits bis Mittwoch eine Stellungnahme abzugeben, ist der Riese jetzt noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Hätte der Software-Riese seine Stellungnahme nicht echtzeitig abgegeben, wären mittlerweile fünf Millionen Dollar pro Tag als Strafzahlung fällig gewesen. Nun hat Microsoft Zeit bis Mitte Februar, berichtet der ORF.

Die Gnadenfrist wurde von EU-Kommissarin Neelie Kries vergeben, die zuvor bereits massiv Druck auf den Software-Hersteller ausgeübt hatte. (mk)

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