Studie soll Urheberrechtsabgaben auf Drucker stoppen

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Eine Studie soll die Argumentation der VG Wort kippen, Drucker würden zum vervielfältigen geschützter Werke genutzt.

Im Streit um Urheberrechtsabgaben auf Computerdrucker haben Canon, Epson, HP, Kyocera und Xerox bei der GfK eine Studie in Auftrag gegeben, die nun vorliegt und die Gesetzgeber und VG Wort zum Einlenken bewegen soll. Untersucht wurde das Druckverhalten von über 1000 Personen, die rund 150 000 Seiten ausdruckten. Bei weniger als fünf Prozent seien schutzwürdige Urheberrechte Dritter betroffen gewesen, so das Ergebnis ? ein zu geringer Anteil um eine pauschale Geräteabgabe auf alle abgesetzten Drucker zu rechtfertigen, meinen die Unternehmen. “Der urheberrechtlich relevante Gebrauch ist so unwesentlich, dass ein Ausgleich dem Grunde nach ausscheidet.”, kommentiert Henning Ohlsson, Leiter der Geschäftsführung von Epson Deutschland, die Studie. (dd)

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