Jugend-Studie: Internet ist in, Jugendmedien sind out

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Wenn sich junge Leute über neue Trends informieren wollen, hat das Internet als klare Nummer eins die Nase vorne (86 Prozent), gefolgt vom Free-TV, Radio, Kino und dem Handy.

Die Bevölkerungsgruppe der 11- bis 29-Jährigen gilt als Seismograph kommender Trends, aber auch als wichtige Zielgruppe der Werbewirtschaft, um Produkte zu etablieren. Die aktuelle Timescout-Studie des Markt- und Trendforschers tfactory nahm in Deutschland und Österreich genau diese Jugendgruppe unter die Lupe.

“Jugendliche sind heute Kommunikationsprofis, die sich ihren eigenen Mix zusammenstellen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Medien zu nutzen wissen”, glaubt tfactory-Geschäftsführer Bernhard Heinzlmaier. Die jungen Konsumenten trauen sich demnach heute selber zu, sich nicht von Werbung einwickeln zu lassen.

In ihrer jüngsten Studie fanden die Marktforscher heraus, dass Jugendmedien bei der Jugend kaum mehr gefragt sind: Nur knapp zwölf Prozent suchen dort noch neue Trends. Bei der Frage, welche Medien in Zukunft an Bedeutung verlieren werden, heißt es ganz klar: Festnetz und Jugendmedien. (rm/mk)

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