Trendnet TS-U200
Netzwerkspeicher

Data & StorageNetzwerkeStorage

Der Storage Server macht Speichermedien wie externe Festplatten und USB-Sticks allen Nutzern im LAN zugänglich. Jedoch hapert es am Datendurchsatz.

Testbericht

Trendnet TS-U200

Der Trendnet TS-U200 verfügt über einen Speicherkartenleser für die Formate Compact Flash und Microdrive, Secure Digital und Multimedia-Card, Smart Media und Memory Stick sowie dessen Nachfolger Memory Stick Pro, Duo und Pro Duo. Darüber hinaus sind zwei USB-2.0-Ports für den Anschluss von externen Festplatten, USB-Sticks und optischen Laufwerken an Bord. Alle Speicher stellt das Gerät über einen Samba-Fileserver im Netzwerk bereit.

Die Inbetriebnahme ist alles andere als kompliziert. Das Gerät muss lediglich per Netzwerkkabel das allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist ins LAN eingebunden werden. Ein Tool auf der beiliegenden CD spürt den Server dann auf und erlaubt das Anpassen der Netzwerkeinstellungen, etwa der IP-Adresse sowie des Geräte- und Arbeitsgruppennamens. Darüber hinaus lassen sich über das Tool auch gleich die angeschlossenen Speicher als Laufwerke mounten. Für weitergehende Aktionen wird jedoch die Webkonfiguration benötigt. Dort können neben öffentlich zugänglichen auch private Verzeichnisse eingerichtet werden, denn das Gerät bringt eine eigene Benutzerverwaltung mit. Allerdings kennt diese lediglich einzelne Benutzer und keine Benutzergruppen.

Sollen Daten nur zum Lesen bereitgestellt werden, können Ordner als Read Only definiert werden. Zudem lässt sich ein Pfad angeben, in dem die Inhalte aller eingesteckten Speicherkarten gesichert werden, wenn der Backup-Button des Geräts gedrückt wird. Über einen Download-Stundenplan können regelmäßig und automatisiert Kopien externer Datenbestände angelegt werden. Das lässt sich ebenso für ein regelmäßiges Backup des Webservers nutzen wie für die Sicherung von auf den PCs im Netzwerk gespeicherten Dateien und Verzeichnissen. Für externe Zugriffe auf die am Storage Server hängenden Datenträger gibt es einen FTP-Server. Sehr praktisch: Damit dessen Traffic nicht die Leitung verstopft, kann nicht nur die Zahl der gleichzeitigen Zugriffe limitiert werden, sondern auch die Gesamtbandbreite für FTP-Datentransfers. Größter Schwachpunkt des TS-U200 ist der geringe Datendurchsatz. Im Test wurde wiederholt eine 100 MByte große Datei übertragen, der Schreibvorgang dauerte durchschnittlich 97, das Auslesen 85 Sekunden.


Fazit

Trendnet TS-U200

Der Trendnet TS-U200 macht zwar die verschiedensten Speicher fit für den Zugriff über das Netzwerk und ist einfach zu bedienen. Das vermag aber die geringe Performance des Storage Servers kaum aufzuwiegen.

Plus
– unkomplizierte Inbetriebnahme
– automatisierte Datensicherung per Download-Stundenplan

Minus
– keine NTFS-Unterstützung
– geringer Datendurchsatz

Info

Hersteller: Trendnet
Vertrieb: Primustronix.de
Preis: 119 Euro