LiMux kommt voran

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Der zukünftige Open-Source-Arbeitsplatz der Münchner Stadtverwaltung nimmt immer konkretere Formen an.

In den vergangenen Wochen führten Arbeitsplatzbeobachtungen und erste Tests mit den Vorabversionen des “LiMux Basis-Clients” zu Erkenntnissen, wie die künftige KDE-basierte Benutzeroberfläche so gestaltet werden kann, damit sie für die Benutzer möglichst intuitiv zu bedienen und leicht zu erlernen ist. Die Ergebnisse sind direkt in die Weiterentwicklung eingeflossen und stehen in der im neuen Jahr beginnenden Test- und Pilotierungsphase bereits zur Verfügung.

Die erste Stufe des künftigen Münchner Briefkopf- und Vorlagensystems, Codename “WollMux”, umfasst bereits stadtweit einheitliche Vorlagen, etwa interne und externe Briefköpfe. Im neuen Jahr beginnt die Weiterentwicklung dieses Systems, dass künftig auch Lösungen für Textbaustein- und Vorlagenverwaltung beinhalten soll.

Rund um den “LiMux Basis-Client” wurde eine vorläufige Lösung zur Softwareverteilung und zum System- und Konfigurationsmanagement aus den vorhandenen Open-Source Projekten FAI (Fully Automated Installation) und GOsa (Gonicus System Administrator) angepasst, die ein bequemes webbasiertes Management der Clients ermöglicht.

Die Umstellung Fachsoftware, die innerhalb der Stadtverwaltung eingesetzt wird, gestaltet sich allerdings weiterhin schwierig. Nur wenige Softwarehersteller bieten momentan Lösungen an, die plattformunabhängig unter den in München verwendeten Betriebs- und Officesystemen einsetzbar sind. Die bereits seit 2004 in den Migrationsplanungen vorgesehenen Zwischenlösungen, Terminalserver und Emulation einzelner Anwendungen, werden derzeit wieder mehr fokussiert. (dd)

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