IBM kündigt selbstheilende Software an

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Programme, die automatisch und selbständig Probleme erkennen und sich selbst reparieren, bevor Performance- oder Datenverluste auftreten, klingt wie Science Fiction. Aber eine ganze Serie solcher Softwareprodukte kündigte IBM gestern an.

Unter dem Tivoli-Dach werden die sich selbst verwaltenden und problemlösenden neuen Tools von IBM zum Beispiel dafür gedacht sein, Internet-Systeme online zu halten bzw. sie nach Abstürzen oder Stromausfällen wieder eigenständig hochzufahren und zu flicken.

Ein Beispiel ist die neue Funktionalität im Tivoli Configuration Manager 4.2: In einem “Red Book” beschreibt Big Blue, wie man den Konfigurationsmanager richtig konfiguriert, um die Automatismen zu nutzen. Zuvor hatten IBM-Forscher schon Papiere über “self-healing computing systems” geschrieben und Anfang Dezember angekündigt, Produkte dazu zu veröffentlichen. Nun sind die Wunderheilprogramme da.

“Die Ära der selbstheilenden Technologie hat begonnen”, proklamierte Alan Ganek, Technologie-Manager bei IBM Tivoli Software. Er verspricht seinen Kunden, mit den neuen Produkten viele IT-Probleme künftig automatisch und unbemerkt lösen zu können. Den genauen Verkaufsstart und exakte Preise vermochte er aber noch nicht zu nennen. (rm/mk)

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