US-Geheimdienst verteilt Spyware-Cookies

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Zum Beobachten von womöglich terrorverdächtigen Personen und politischen Gegnern setzte die NSA permanente Cookies ein – bis zur Entdeckung.

Entgegen geltender Gesetze verbreitete der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) permanente Cookies, deren Lebensdauer auf das Jahr 2035 eingestellt war.

Nachdem unabhängige Sicherheitsexperten die illegalen Cookies entdeckten, mit welchen die Internetnutzung der betroffenen Personen ausgespäht werden kann, führte ein Sprecher der NSA das Debakel auf einen Softwarefehler zurück.

Wie der NSA-Pressesprecher Don Weber gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärte, sollen die betreffenden Cookies augenblicklich entfernt und durch nicht-permanente, legale Cookies ersetzt werden. Das berichtet aktuell die Online-Ausgabe der New York Times. [fe]

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