Einigung bei Sammelklage gegen SonyBMG in Sicht

SicherheitSicherheitsmanagement

In Rekordzeit einigten sich die Anwälte von Sony BMG mit denen der Rootkit-geschädigten CD-Käufer auf je 7 Dollar 50 Abfindung.

Ein Betrag von 7 US-Dollar und 50 Cent plus ein Album-Gratis-Download aus einem Katalog von 200 CDs sollen Konsumenten abfinden, die von den invasiven Kopierschutzprogrammen XCP und MediaMax betroffen sind. Das vereinbarten die Anwälte von Sony BMG mit jenen der Verbraucherseite.

Die beiden Programme wurden von Sony BMG auf Audio-CDs eingesetzt, um Privatkopien zu verhindern, richteten darüber hinaus aber erheblichen Schaden auf PCs in privatem oder geschäftlichen Besitz an. Der Musikkonzern verpflichtet sich in der Vereinbarung ausserdem, die betreffenden gefährlichen Kopierschutzprogramme nicht mehr zu verwenden und sich auch sonst in Zukunft an die Gesetze zu halten. Nicht berührt sind von dieser Vereinbarung die Ermittlungen mehrerer US-Staatsanwälte.

Falls mehr als 1000 betroffene Konsumenten dieser Vereinbarung widersprechen, platz der Deal. Weiterhin unbekannt ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ob der Betrag 7,50 US-Dollar in Zukunft als Ausgleich für unerlaubtes, schädliches Eindringen in fremde Computersysteme gelten soll. [fe]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen