UPC Telekabel kauft Webprovider Inode

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Das österreichische Unternehmen UPC Telekabel bestätigte gestern die Übernahme des Internetproviders Inode – für rund 94 Millionen Euro.

Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde vorausgesetzt, gehört das leistungsstarke österreichische DSL-Netzwerk von Inode schon bald dem Kabelanbieter UPC, der rund 954 000 Haushalte versorgt.

“Der Deal erlaubt uns, Triple Play Services auch national anzubieten”, freut sich Thomas Hintze, Vorsitzender der Geschäftsführung von UPC Austria. Herbert Herdlicka, Aufsichtsratchef von Inode: “Die Angebote der beiden Unternehmen ergänzen sich toll.”

Der Name Inode soll nicht verschwinden, sondern als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, bestätigte Firmensprecher Gustav Soucek. Etwa 100 000 Kundenverträge, Mitarbeiter und die Infrastruktur sollen von der Übernahme unangetastet bleiben.

Lediglich das Fernsehen via Internet (IPTV) könnte zur Disposition stehen, da UPC selbst über ein Digital-TV-Angebot verfügt. Die Inode-Gründer Michael Gredenberg und Peter Augustin wollen sich nach dem Verkauf neue Projekte überlegen.

Mit diesem neuerlichen Deal schreitet die Konsolidierung auf dem österreichischen Telekom- und Internetmarkt rasch voran – nach dem Kauf von UTA durch Tele2 und der Übernahme von Tele.ring durch T-Mobile. (rm/mk)

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