Microsoft ist Schuld: ATI und Electronic Arts mit Gewinneinbruch

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Die Lieferengpässe von Microsoft bei der neuen Spielekonsole XBox 360 haben Folgen für Drittanbieter. Vor allem die Zulieferer von Hard- und Software müssen Abstriche machen.

Microsoft macht Drittanbietern Probleme, berichtet das Handelsblatt. Der größte Computerspiele-Hersteller Electronic Arts (EA) warnt davor, seine Gewinnerwartungen nicht einhalten zu können. Gleiches gilt für Chiphersteller ATI, die durch den geringen Verkauf zu wenig Grafikchips absetzen. Folge: Massiver Gewinneinbruch.

Electronic Arts wird seine Ziele für das laufende dritte Quartal klar verfehlen, teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Die eigenen Ziele würden nicht erreicht, weil Microsoft eine unzureichende Menge seiner Xbox 360 ausliefere. Zudem müssen sich Verbraucher gedulden, bis die neue Gerätegeneration von Sony und Nintendo folgen. Außerdem fehlte EA im dritten Quartal ein richtiger Blockbuster. Exakte Umsatz- und Gewinnzahlen nannte das Unternehmen nicht.

Der kanadische Grafikkarten-Spezialist ATI erlitt derweil einen Einbruch, der den Gewinn auf magere 7,6 Millionen (6,44 Mio. Euro) absacken ließ. Das sind nur noch rund zehn Prozent vom Vorjahreswert (63,7 Mio. Euro). Der Umsatz verringerte sich auf 591 (Vorjahr: 614,2) Millionen Euro. Für das nächste Quartal peilt ATI dank seiner neuen X1000-Grafikkarte wieder acht bis zwölf Prozent mehr Umsatz an. (rm/mk)

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