WiMAX: Bundesnetzagentur verteilt Frequenzen

Netzwerke

Ab sofort können bei der ehemals “Regulierungsbehörde” genannten Bundesnetzagentur die Anträge für die Nutzung von WiMAX-Frequenzen gestellt werden.

Ab heute ist das Zuteilungsverfahren für breitbandige drahtlose Internetzugänge per WiMAX eröffnet. Die Bundesnetzagentur stellt Frequenzen im Bereich 3400 bis 3600 MHz zur Verfügung, in einigen Orten liegen die Frequenzen zwischen 3600 und 3800 MHz. Mathias Kurth, Chef der Behörde, gab heute in Bonn bekannt, dass die Frequenzen in erster Linie für die Realisierung von Teilnehmeranschlüssen wie etwa funkgestützte Internetzugänge zugeteilt werden. Die dann noch freien Systemkapazitäten könnten auch für andere Zwecke genutzt werden. Das Wort “WiMAX” verschweigt die Behörde – damit die Frequenzen auch für andere Techniken für “broadband wireless access” (BWA) vergeben werden können.

Die Betreiber, die eine Frequenzzuteilung beantragen, müssen jedoch “wirklich Bereiche erschließen und konkrete Planungen vorlegen”, sonst erhalten sie keine Zuteilung. Dadurch wolle man längerfristige Blockaden des knappen Frequenzspektrums vermeiden, erklärte Kurth. Die Anträge können bis Ende Februar 2006 gestellt werden. (mk)

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