Koch-Media rettet Publisher JoWooD

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Die Software- und DVD-Gruppe Koch Media ist ab sofort Großaktionär und strategischer Partner beim angeschlagenen österreichischen Computerspiele-Hersteller JoWooD.

Bei der außerordentlichen Hauptversammlung im steirischen Rottenmann wurde gestern der Einstieg von Koch Media bei JoWooD finanziell fixiert, berichten österreichische Informationdienste.

Laut dem Chef von Koch-Media Österreich, Reinhard Gratl, erfolgt die Sanierung von JoWooD in drei Schritten: Das Kapital wird von 30 auf 7,5 Mio. Euro herabgesetzt. Koch Media leistet eine Sacheinlage von 6,4 Mio. Euro und durch den Tausch von Verbindlichkeiten in Eigenkapital kommt es zu einer Entschuldung von rund 10,5 Mio. Euro. Koch Media erhält dadurch 45 Prozent an JoWooD. Für 2006 ist dann eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe junger Aktien in Höhe von 6 Mio. Euro geplant.

Die Steirer liefern unter anderem Spiele wie Gothic 3 oder Spellforce, die Koch Media vertreibt. 2006 sind bei JoWooD 20 Millionen Euro Umsatz geplant, das Ergebnis soll ins Plus drehen. Koch hatte zuletzt die französische SG Diffusion übernommen und will seinen Umsatz von 100 auf 125 Millionen Euro steigern. (rm/mk)

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