Neues Telekom-Netz wird nicht komplett von der Regulierung ausgenommen

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Nur, wo durch innovative Produkte ein neuer Markt entsteht, will sich die Bundesnetzagentur zurückhalten. Bei simplen Alternativen zu vorhandenen DSL-Angeboten wird reguliert.

Nach den Diskussionen um Regulierungsmaßnamen für das geplante Glasfasernetz der Deutschen Telekom hat nun die Bundesnetzagentur reagiert und eine Präzisierung ihres Notifizierungsentwurfes für den Markt “Breitbandzugang für Großkunden” vorgenommen. Damit hofft man die Erwartungen der EU zu erfüllen, die im November gedroht hatte, die Regulierung notfalls anzuordnen.

“Dort, wo sich VDSL lediglich als Ersatz für existierende DSL-Technologien mit gleicher Qualität und gleichen Bandbreiten darstellt, liegt der gleiche Markt vor. Dort wo mit VDSL höherwertige und im Markt noch nicht vorhandene innovative Produkte geschaffen werden, die eine höhere Bandbreite erfordern, bleibt es bei der Ausnahme von unserer Marktdefinition.”, erklärt Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur. Im zweiten Fall werde man nicht regulierend eingreifen. (dd)

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