3 Milliarden Dollar Umsatz mit RFID-Chips bis 2010

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Das Marktforschungsunternehmen Gartner Group erwartet in den kommenden Jahren deutliche Zuwachsraten bei Investitionen in die RFID-Technologie.

Bereits 2005 ist bei Radio Frequency Identification (RFID) weltweit mit einem Wachstum auf 504 Millionen Dollar – einem Zuwachs von 39 Prozent – zu rechnen, verkünden die Marktforscher von Gartner. Ab 2007 werden die Investitionen weiter ansteigen und bis 2010 ein Volumen von drei Milliarden Dollar erreichen.

Bereits jetzt werden die RFID-Chips in der Logistik eingesetzt und unterstützen den Transport und die Materialwirtschaft in großen Handelsketten. Die Technik hilft bei der Planung und Lagerung von Waren. Die derzeit üblichen Barcodes werden die Chips laut Gartner nicht ersetzen können, jedoch zur mobilen Erfassung der Daten eine immer stärkere Verbreitung finden. Siemens arbeitet zurzeit in Kooperation mit einem schweizer Verpackungshersteller an einer RFID-Lösung, die Arzneimittel fälschungssicher machen soll. Das US-Militär nutzt die Technologie zur Organisation der Versorgung der Truppen.

Die Technologie hat jedoch nicht nur Freunde. Datenschützer befürchten, dass RFID zu Bespitzelung der Konsumenten dienen könnte. Und das nicht nur durch Marketingverantwortliche, die am Shoppingverhalten der Kunden interessiert sind, sondern auch durch Regierungsbehörden. Abwendung des Orwellschen Big Brothers ist das Hauptanliegen der Kritiker der “Spychips”. (dd)

( – testticker.de)

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