E-Mail-Studie: Sucht, Zwang, Frust

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Ob am Arbeitsplatz oder im Internet, etwa 20 Prozent aller E-Mail-Nutzer geraten nach wenigen Minuten in Panik, wenn sie ihre Mailbox nicht erreichen können.

Zahlreiche Arbeitnehmer bestätigten bei einer aktuellen Umfrage, dass sie Angst haben, der Flut von E-Mails nicht mehr Herr zu werden. Drei von vier Befragten machen sich Sorgen, total abhängig von der elektronischen Post zu werden. Doch neben der “überforderten” Minderheit gibt es auch noch die “abhängigen” Benutzer – immerhin 21 Prozent aller Befragten. Merkmale: Sie rufen ständig und zwanghaft ihre Mails ab und geraten in Panik, wenn dies nicht möglich ist. Weitere zehn Prozent der Nutzer sind “phobisch”, versuchen also das Verfassen von E-Mails möglichst zu vermeiden.

Die Autoren der Studie ermittelten, dass immerhin fast die Hälfte aller Anwender “diszipliniert” mit der Mailbox umgeht und die Nachrichtenflut souverän und entspannt abarbeitet.

Für die Studie wurden in 17 europäischen Ländern Mitarbeiter und IT-Manager von Unternehmen und Institutionen befragt. Die Zahl der E-Mails, die Mitarbeiter zu bewältigen haben, stieg laut in den vergangenen zwölf Monaten um durchschnittlich 47 Prozent, davon allein 20 Prozent SPAM. (rm/ds)

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