Providence schnappt sich Kabel Deutschland

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Die Kapitalgeber Apax und Goldman Sachs haben ihr Engagement bei Kabel Deutschland beendet und überlassen nun dem US-Investor Providence Equity Partners das Feld.

Providence übernimmt die Anteile der scheidenden Partner und steigt mit 95 Prozent der Anteile zum alleinigen Großaktionär des ehemaligen Staatsbetriebes auf, berichtet Pressetext Derutschland. Die restlichen Anteile werden im Wesentlichen vom Management gehalten.

Über die finanziellen Einzelheiten der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart, doch Branchenkenner reden davon, das etwa bei 3 Milliarden Euro über den Tisch gegangen seien.

Stimmen die Aufsichtsbehörden Anfang 2006 zu, dann könne sich Europas größter Kabelnetzbetreiber das Geschäft mit Breitbanddiensten, Telefonie und digitalen Fernsehangeboten (Triple-Play) ausbauen, kündigte John Hahn an, Europa-Chef des Finanzinvestors Providence Equity. In drei Jahren sollen 90 Prozent der 15,3 Millionen Kabel-Deutschland-Kunden mit Triple-Play-Produkten versorgt sein. Dafür werde rund eine halbe Milliarde investiert. (rm/mk)

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