Nachwuchsmangel bei Informatikern gefährdet Innovationsfähigkeit

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So gut wie alle modernen Arbeitsplätze setzen fundierte IT-Kenntnisse voraus, die jedoch vielen Jugendlichen in Schule und Berufsausbildung nicht vermittelt werde.

Große Sorge bereitet den Experten in der Informatik-Ausbildung die digitale Spaltung der Gesellschaft: Durch fehlende Computerkenntnisse entstehe ein immer größerer Kreis von Personen, die eine begrenzte berufliche Perspektive besitzen. Auf der anderen Seite entscheiden sich zu wenige junge Deutsche für ein Informatik-Studium, warnen die Pädagogen.

Gegen den gravierenden Nachwuchsmangel der High-Tech-Branche will die Initiative D21 den IT-Studiengang populärer und attraktiver machen. “Wir müssen die Chance ergreifen, die Qualität der akademischen Informatik-Ausbildung zu verbessern und die Zahl der Absolventen zu erhöhen”, appelliert Jürgen Gallmann, stellvertretender Vorsitzender der Initiative D21, die nun einen Leitfaden für Praxisangebote im Studium erarbeitet. Ziel: Den praktischen Teil der Studiengänge zu verbessern. (rm/ds)

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