Xbox-360-Käufer verklagt Microsoft

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Ein Microsoft-Kunde aus Chicago reichte eine Klage gegen den Konzern ein. Begründung: Man habe ihm eine defekte Xbox 360 verkauft.

Die Klageschrift wirft Microsoft vor, die Spielkonsole zu früh und damit unfertig auf den Markt geworfen zu haben um möglichst früh Marktanteile zu sichern. Daher sei ein schlecht entworfenes, defektes Gerät in den Verkauf gelangt, das per Rückruf zurückgezogen werden müsse.

Konkret beobachtete Kläger Robert Byers an seinem Gerät eine Überhitzung von Netzteil und Prozessor, was die hitzeempfindlichen Bauteile in Mitleidenschaft gezogen hätte. Abstürze waren an der Tagesordnung.

Nun muss das US-Gericht in Illinois befinden, ob ein Schaden vorliege, Ersatz durch Microsoft fällig werde und womöglich ein Rückruf des gefährlichen Geräts nötig werden könnte. Weitere Informationen:xbox365.com. (rm/ds)

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