Eolas-Patent: Microsoft nimmt Änderungen am Internet Explorer vor

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Der Software-Konzern passt das Verhalten seines Browsers bei in Webseiten eingebetteten Plugins und Applets an, um weiteren Streitigkeiten mit Eolas aus dem Wege zu gehen.

Wegen des umstrittenen Patents der Firma Eolas, welches das Einbetten interaktiver Elemente wie Plugins und Applets in Webseiten beschreibt, war Microsoft bereits im Jahr 2003 zur Zahlung von 521 Millionen Dollar verurteilt worden. Zwar hatte man in diesem Fall die Web-Gemeinde auf seiner Seite, allein vor Gericht erlitt man weitere Niederlagen. Auch eine Neuprüfung des Patentes durch das US Patentamt bracht nichts, im September bestätigte die Behörde das Patent. Deshalb passt Microsoft nun seinen Browser an, um weiteren Forderungen seitens Eolas vorzubeugen. Werden ActiveX-Controls mittels APPLET, EMBED oder OBJECT geladen, muss der Anwender interaktive Elemente zunächst aktivieren. Nicht interaktive Elemente werden allerdings weiterhin ausgeführt. Öffnet beispielsweise eine Webseite den Windows Media Player zum Abspielen einer Musikdatei, dann klappt das ohne Aktivierung. Diese ist lediglich für die Nutzung der Bedienelemente (Pause, Stop, …) notwendig und kann bereits durch einen Klick erfolgen. (dd)

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