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Arbeitsspeicher
Professionell übertakten
Kostspielige Speicher, die mit hohen Speichertaktraten laufen können, lohnen sich nur, wenn man sie entsprechend einsetzt. Aber was ist beim Übertakten zu beachten?
Stabilität im Dauerbetrieb
Arbeitsspeicher

Mit dem Übertakten eines PCs verhält es sich wie mit einem getunten Auto: Nur ein aufgebohrter Motor bringt gar nichts, wenn das Fahrzeug dann bei der ersten Kurve die Bodenhaftung verliert. Beim PC entspricht die Straßenlage der Stabilität im Dauerbetrieb: Es ist zwar verhältnismäßig leicht, einen heillos übertakteten Rechner kurz zu booten, aber den PC dann auch dauerhaft und stabil mit einer erhöhten Taktrate zu fahren, erfordert einiges an Planung und Aufwand.
Motortuning: Übertakten der CPU
Den größten Leistungsgewinn bringt eine höhere Taktrate beim Prozessor. Die Taktrate einer CPU errechnet sich aus dem Bustakt und einem für den Prozessortyp vorgegebenen Multiplikator. Der Taktmultiplikator lässt sich bei modernen CPUs nicht erhöhen. Daher ist ein Übertakten bei modernen CPUs nur durch einen gesteigerten Takt des Prozessorbus oder, bei Intel-Prozessoren, des Frontside-Bus zu erreichen. Der Bustakt wird durch einen programmierbaren Taktgenerator auf dem Mainboard erzeugt, seine Frequenz über das Bios-Setup eingestellt.
Neben der Einstellung einer festen Frequenz für den Bustakt gibt es als zweite Möglichkeit das dynamische Übertakten. Dabei wird der Taktgenerator abhängig von der CPU-Last geregelt. Bei Spielen oder rechenintensiven Anwendungen läuft die CPU dann um einige Prozent übertaktet, bei niedriger CPU-Last mit normaler Taktrate.






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