Nik Sharpener Pro 2.0
Scharfe Bilder

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Wer Fotos schärfen und für das jeweilige Ausgabe-Medium optimieren will, kommt an dem Tool nicht vorbei. Die neue Version schärft nun auch Teilbereiche eine Bildes.

Testbericht

Nik Sharpener Pro 2.0

Die Schwächen der Schärfe-Funktionen bei Photoshop und Co gleicht Nik Sharpener schon seit einiger Zeit aus. Die neue Version 2.0 bietet einige interessante Neuheiten, aber für den Ungeübten und Gelegenheitsanwender auch mehr Komplexität. Wer’s lieber etwas einfacher hat, bleibt daher eventuell besser bei Version 1, die übrigens parallel installiert bleiben kann.

Nik Sharpener verfolgt das Prinzip, dass die Qualität einer Bildschärfung vor allem vom Ausgabemedium abhängt. Die neue Version bietet noch mehr Möglichkeiten, die Schärfung exakt auf das Ausgabemedium abzustimmen. Die lang ersehnte Neuerung ist aber das selektive Schärfen von Teilbereichen des Bildes und auch das unterschiedlich starke Schärfen von bis zu vier individuell auswählbaren Farben. Ein großer Vorteil ist zudem, dass die Schärfung zunächst nicht direkt auf das Bild angewendet, sondern in einer eigenen Ebene gespeichert wird.

An der Qualität der Schärfung ist nichts auszusetzen. Wer Bilder optimal schärfen will, kommt an diesem Profi-Tool nicht vorbei. Nik Sharpener wird als Complete Edition oder in abgespeckter Form als Inkjet Edition angeboten.


Fazit

Nik Sharpener Pro 2.0

Nik Sharpener Pro 2.0 leistet Exzellentes beim Schärfen von Fotos und bietet dabei höchste Flexibilität. Für den Nicht-Profi wird das allerdings schnell zu komplex.

Plus
– Schärfen von Teilbereichen
– indirekte Anwendung des Filters als Ebenen
– Vorschärfung von RAW-Dateien

Minus
– Wegfall der einfach zu nutzenden Voreinstellungen

Info
Vertrieb: Nik Multimedia
Preis: 380 Euro (Complete), 200 Euro (Inkjet-Edition)
Plattform: Windows 95/98/Me/NT/2000/XP, Mac