Berlin: Protestdemo der Beschäftigten von Samsung, JVC und CNH

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Vor dem Roten Rathaus in Berlin demonstrierten gestern Mitarbeiter der Niederlassungen von Samsung, JVC und CNH gegen die geplanten Werkschließungen.

Die pure Existenzangst habe mehr als 1000 Menschen auf die Straße getrieben, berichtet der Berliner Tagesspiegel. Die Belegschaft der Elektronikkonzerne Samsung, JVC und CNH protestierte gegen die geplante Schließung der Berliner Produktionsstätten. Insgesamt sollen über 1500 Menschen ihren Job verlieren. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) warf den Geschäftsführungen aller drei Unternehmen vor, Gesprächsangebote der Landesregierung ignoriert zu haben.

Bei Samsung sollte gestern Abend erneut über die Zukunft der 750 Mitarbeiter verhandelt werden. Bei JVC bemüht sich der Senat nach Angaben von Wowereit, eine lückenhafte EU-Zollvorschrift ändern zu lassen, damit die in Berlin gefertigten Produkte gegenüber der asiatischen Konkurrenz nicht länger benachteiligt würden. (rm/mk)

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