DOSSIERS
Windows 2003
Schattenkopien: Komfort vs. Sicherheit
Keine Datenbanken wiederherstellen
Windows 2003
Die Schattenkopien-Funktion arbeitet auf dem Blocklevel der Festplatte. Es werden nur Änderungen einer Datei neu gespeichert, nicht die gesamte Datei. In der Regel be-
gnügt sich die Schattenkopie einer Datei also mit deutlich weniger Speicherplatz, als die Datei benötigt. Einige Applikationen schreiben aber auch schon bei kleinen Änderungen die ganze Datei neu. In diesem Fall muss die Schattenkopie die gesamte Datei umfassen. Geöffnete Datenbanken kann die Funktion nicht konsistent sichern. Schattenkopien eignen sich daher weder für Anwendungs- noch für E-Mail-Datenbanken.
Pro und Contra
Das neue Feature von Microsoft bietet viel Komfort bei der Wiederherstellung von Dateien, die versehentlich nicht gespeichert, gelöscht oder überschrieben wurden. In persön
lichen Home-Directorys sind Schattenkopien unstrittig ein wertvolles Hilfsmittel bei der täglichen Arbeit.
Ganz anders sieht das bei gemeinsam genutzten Freigaben aus. Wenn der Benutzer über die Rechte auf Datei- und Freigabeebene verfügt, kann er mit einem unvorsichtigen Klick großen Schaden anrichten. Momentan fehlt eine vernünftige Skalierbarkeit bei der Einrichtung der Schattenkopien. Über Änderungen in der Registry kann man Benutzern zwar das Recht zur Wiederherstellung entziehen, aber das ist ein reiner Notbehelf.






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