Sony BMG wusste von Sicherheitsproblemen beim Rootkit-Kopierschutz

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Bereits einen Monat, bevor sich der Kopierschutz zum Desaster für den Konzern entwickelte, wurde man auf Probleme hingewiesen. Allein eine angemessene Reaktion blieb aus.

Schon am 4. Oktober – und damit fast einen Monat bevor Mark Russinovich von den Rootkit-Fähigkeiten des Kopierschutzes berichtete – meldete sich der finnische Antivirenhersteller F-Secure bei Sony BMG und wies auf Sicherheitsprobleme hin. Das Unternehmen war von John Guarino, Besitzer von TecAngels.com, darauf aufmerksam gemacht worden. Bei Sony BMG nahm man das Problem allerdings nicht allzu ernst, auch der Hersteller des Kopierschutzes First4Internet spielte es noch am 20. Oktober in einer Telefonkonferenz mit F-Secure herunter – nur wenige Personen wüssten um die Schwachstelle, um die man sich mit einem Patch im kommenden Jahr kümmern würde. (dd)

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