Fiskus plant umfangreichere Kontenabfragen

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Über den tatsächlichen Bedarf schweigt man sich zwar aus, allerdings sollen die technischen Kapazitäten deutlich erhöht werden.

Rund 7000 Kontoabfragen wurden seit der Lockerung des Bankgeheimnisses im April bundesweit gestartet. Nun bereitet man sich nach einem Bericht des Handelsblatts offenbar auf eine massive Ausweitung vor, denn wie ein Sprecher des Finanzministeriums erklärte, soll ein Ausbau die Kapazitätsgrenze auf über 1000 Anfragen täglich schrauben. Die Finanzämter hoffen so vermehrt Steuersündern auf die Spur zu kommen. So seien beispielsweise allein in Rheinland-Pfalz im dritten Quartal bei jeder zweiten der 102 Kontoabfragen unbekannte Konten und Depots aufgetaucht. (dd)

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