Autodesk MapServer jetzt Open Source

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Der CAD-Marktführer gibt seinen MapServer frei. Eine Stiftung soll die Software unterstützen und die Entwicklung fördern.

Der Autodesk MapServer in seiner Enterprise-Version ist ab sofort OpenSource. In einem offenen Brief an die OpenSource-Community erklärt das Unternehmen, wie man mit Blick auf andere OpenSource-Organisationen das Produkt und Dienstleistungen rundherum pushen will (PDF).

Das Produkt zum Entwickeln von 3D-Anwendungen kann verknüpft werden mit PHP, JavaTools oder .NET. 2006 will der Hersteller auch eine kommerzielle Version des MapServers produzieren; die Entwicklung der freien Version soll durch eine eigens gegründete Stiftung koordiniert werden. Mit dieser Aufteilung folgt Autodesk dem Vorbild von Sun, das sein Office-Produkt in der offenen Version OpenOffice und der kommerziellen Variante StarOffice für Unternehmenskunden anbietet.

Mit MapServer entwickelte Anwendungen lassen sich, je nach gewählter Programmiersprache , unter Windows oder Linux einsetzen. Solche Anwendungen vereinfachen es, raumbezogene Informationen zu durchsuchen, darzustellen und zu analysieren.

MapServer Enterprise wird freigegeben unter der LGPL (die vereinfachte GNU-Lizenz). Eine “MapServer Foundation” soll sich um die Weiterentwicklung der Software kümmern – mit Hilfe der OpenSource-Community.

Der freie MapServer steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit. (mk)

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