Bundesnetzagentur denkt über Mobilfunk-Regulierung nach

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Vor allem für die Weiterleitung von Gesprächen aus dem Festnetz kassieren die Mobilfunker kräftig. Zu kräftig, findet die Bundesnetzagentur und denkt über Regulierungsmaßnahmen nach, sollte dies so bleiben.

Die vier deutschen Mobilfunkunternehmen nehmen nach Meinung der Bundesnetzagentur bei Gesprächen, die aus dem Festnetz in ihre Mobilfunknetze weitergeleitet werden, eine marktbeherrschende Stellung ein und verlangen zu hohe Terminierungsentgelte. Der gleichen Ansicht ist nach Aussagen von Bundesnetzagentur-Präsident Kurth auch die EU-Kommission, berichtet die Financial Times Deutschland. Ob man deshalb regulierend eingreifen wird und wenn ja, in welcher Form, ist allerdings noch offen. Denn zunächst will man bei der Behörde die zum 15. Dezember angekündigten Preissenkungen abwarten. Zu diesem Termin planen T-Mobile und Vodafone die Reduzierung der Terminierungsentgelte auf 11, E-Plus und O2 auf 12,4 Cent pro Minute. (dd)

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