Managed Server
Betreutes Hosting

CloudServer

Wer für seinen dedizierten Server nicht selbst verantwortlich sein will, mietet den Admin gleich dazu. Internet Professionell testet diese Managed-Server-Angebote.

Verantwortung delegieren

Managed Server

Wer einen eigenen Server im Internet betreibt, ist auch für dessen Sicherheit verantwortlich. Schlimmstenfalls wird der Server gehackt und für kriminelle Zwecke missbraucht. Um sich dagegen zu schützen, muss der Administrator ständig Updates einspielen, die Daten sichern und Security-Bulletins lesen.

Wer diese lästige Arbeit vom Hals haben will, mietet einen Managed Server. Den betreuen kompetente Admins des Providers, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Da ist die Server-Sicherheit in besseren Händen als beim eigenen Webmaster, der nebenbei noch Marketing und Grafik erledigen muss.

Internet Professionell hat acht Managed Server unter 100 Euro einem gründlichen Vergleichstest unterzogen. Neben den üblichen Verdächtigen 1&1, Strato und Domainfactory ist auch T-Online mit von der Partie – in diesem Bereich als Newcomer. Komplettiert wird das Testfeld von Greatnet, All-inkl, Hetzner und Xantron.


Sicherheit hat Priorität

Managed Server

Administration, Backup- und Update-Service übernimmt beim Managed Server der Anbieter. Ein guter Update-Service zeigt sich darin, dass der Server frei von bekannten Sicherheitslücken ist.

Ein probates Mittel, das zu überprüfen, ist der Security-Scanner Nessus. Im Test zeigen sich die gemanagten Server tatsächlich erfreulich sicher: Nessus findet keine einzige Sicherheitslücke. Verglichen mit dem Test der Taschengeld-Server von vor einem Jahr (Internet Professionell 1/2005, Seite 50) ist das ein hervorragendes Ergebnis: Damals war kein Server ohne Sicherheitslücke. Feine Unterschiede zwischen den Testkandidaten ergeben sich bei den Managed Servern nur, wenn man neben den Lücken auch die weit weniger bedenklichen Sicherheitshinweise berücksichtigt, die Nessus ausgibt.

Dass auch Server ein Antivirenprogramm brauchen, hat sich anscheinend noch nicht überall herumgesprochen. Mit Greatnet und Xantron sind aber die Angebote ohne Antivirenschutz immerhin in der Minderheit.


Hardware-Ausrüstung

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Bei der Hardware hat 1&1 mit seinem nagelneuen 64-Bit-Server die Nase vorn. Dazu passend liefern die Rheinländer eine Taktfrequenz von 3000 MHz, 1 GByte RAM und eine 80-GByte-Festplatte, die nach Raid-1 gespiegelt ist. Raid Level 1 erhöht nicht die Geschwindigkeit, sondern die Sicherheit. Neben 1&1 bietet das nur noch Domainfactory.


Königsdisziplin: Support

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Beim Managed Server gehört guter Support sozusagen per definitionem dazu. Die Tester interessieren sich daher besonders dafür, ob die Hotline beispielsweise auch Sonntag abends erreichbar ist. Das ist immerhin bei der Mehrheit der Anbieter der Fall.

Die Antwortzeit auf Mail-Anfragen liegt bei der Hälfte der Anbieter im Minutenbereich, drei antworten innerhalb einiger Stunden. Nur auf die Antwort vom Strato-Support warten die Tester heute noch. Dabei sollen laut Strato-Website 95 Prozent der Support-Anfragen in den ersten 48 Stunden beantwortet werden. Selbst wenn die Tester von Internet Professionell nur Pech haben für Managed Server ist das zu langsam. Wo die Support-Anfrage geblieben ist, lässt sich in Stratos System zudem nicht nachvollziehen.

Webbasierte Support-Systeme können praktisch sein sie können dem Kunden aber auch auf die Nerven gehen. Wie bei 1&1. Bevor man dort zum Support-Formular kommt, muss man sich durch FAQ-Seiten klicken. Wer schon mal im Support gearbeitet hat, wird das nachvollziehen können kundenfreundlich ist es trotzdem nicht. Wie ein gutes und kundenfreundliches Ticket-System aussieht, macht T-Online vor. Hier wird der Kunde schnell los, was er dem Herzen hat.


Pralle Features

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Der Schwerpunkt des Tests liegt aber auf dem Funktionsumfang der Server. Wichtig in dieser Leistungsklasse ist eine gute Domain-Verwaltung. Aber nur 1&1 und Strato erlauben es, Domains umzuleiten.

Und was tun, wenn die gewünschte Top-Level-Domain beim Provider nicht zu haben ist? Dann muss man die Domain woanders registrieren und trotzdem im DNS-System auf die IP-Adresse des Managed Servers lenken. Diese Möglichkeit, externe Domains zu nutzen, erlaubt aber nur Domainfactory.


Domainfactory Premium Managed L

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Die Ismaninger schicken einen Celeron mit 2700 MHz und 512 MByte RAM ins Rennen. Auf dem Server liegen jede Menge Skripts bereit, mit denen Software-Module kostenlos installiert werden können. Wer einen Shop eröffnen will, kann OS Commerce einrichten. Sollen komplexe Websites her, helfen die Content-Management-Systeme Webedition und Mambo. Wer lieber selbst Anwendungen entwickelt, kann das in den Programmiersprachen PHP 4 und 5, Perl 5, Python, Ruby, Tcl und Java tun. Als Datenbank steht nicht nur das übliche MySQL mit PhpMyAdmin zur Verfügung, sondern darüber hinaus noch PostgreSQL. Wem auch das noch nicht reicht, der kann mit JBoss und Tomcat komplette Anwendungsserver installieren.

Grafiker können mit Imagemagick und Graphicksmagick Bilder im laufenden Serverbetrieb erzeugen und vorhandenes Bildmaterial mit Gallery und Coppermine präsentieren. Nur ein Reseller-System konnten die Tester nicht finden.

Der Support von Domainfactory ist gut erreichbar, wenn auch Sonntags nur per Mail. Bei Antwortzeiten von acht Minuten ist das aber nicht weiter tragisch. Telefonisch ist die Hotline nur montags bis freitags zu erreichen. Dabei mussten die Tester durchschnittlich drei Minuten in der Warteschleife zubringen.

Antivirus und Spamfilter gehören zum Lieferumfang, und Nessus biss sich im Test an diesem Server die Zähne aus.

Fazit. Domainfactory bietet gute Hardware und haufenweise Extras. Der Support reagiert schnell, und sicher ist der Server auch noch. Wenn der relativ hohe Preis nicht Ihr Budget sprengt, heißt es: Zugreifen!

Ranking: 82%
Anbieter: Domainfactory
Kosten (1. Jahr): 1387 Euro


T-Online Managed Server Starter

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Der telefonische Support von T-Online ist sowohl wochentags als auch am Sonntag sofort erreichbar. Für Support-Anfragen per Mail steht ein komfortables Ticketsystem zur Verfügung. Die Testanfrage von Sonntag abend wird aber erst Montag morgen kurz nach sieben Uhr beantwortet.

Der Server kann vollständig per Internet administriert werden. Sowohl Warm- als auch Kaltstarts lassen sich über das Server Control Center auslösen. Und wer den Server komplett frittiert hat, kann sogar eine Neuinstallation per Web in Gang setzen. Vorher sollte man jedoch die Daten sichern. Dafür steht ein FTP-Server bereit, der nur vom Managed Server aus ansprechbar ist. Nessus gab im Test zwei Warnungen und neun Hinweise aus, fand aber keine Sicherheitslücke. Trotzdem könnte T-Online hier nachbessern. Spamfilter und Antivirus gehören zum Lieferumfang, allerdings ist der Virenschutz auf 30 Mail-Accounts beschränkt.

Als Betriebssystem setzt T-Online Ubuntu Linux ein. Die Administrator-Oberfläche Plesk sieht gut aus und bietet Zugang zu vielen interessanten Funktionen.

Im Reseller-System lassen sich für jeden Kunden detaillierte Zugriffsrechte und Begrenzungen einstellen. Online-Händler können OS Commerce installieren, für das Content-Management steht Mambo zur Verfügung. Wer lieber selbst programmiert, erledigt dies wahlweise in PHP 4, Perl oder Python. Die Daten werden in MySQL gehalten. PhpMyAdmin ist auch schon installiert.

Fazit. T-Online legt im Managed-Server-Markt einen guten Start hin. Vor allem der Support und die ausgereifte Steuerung überzeugen im Test.

Ranking: 69%
Anbieter: T-Online
Kosten (1. Jahr): 1047 Euro


Greatnet Managed Server Entry

Managed Server

Die Hardware des Managed Server Entry von Greatnet liegt bis auf die fehlende Raid-Spiegelung mit dem Testsieger gleichauf. Ein Celeron 2800 MHz mit 512 MByte Hauptspeicher bedient zwei 80 GByte-Platten, die optional als Raid-1-Array geschaltet werden können. Die Hotline ist bei allen Testanrufen sofort erreichbar sowohl zu normalen Bürozeiten als auch sonntags. Online-Anfragen nimmt der Support in einem Ticketsystem entgegen und beantwortet sie im Test nach elf Stunden.

Sollte die Hardware des Servers ausfallen, sorgt Greatnet innerhalb von höchstens vier Stunden für Ersatz. Darüber hinaus wird die Verfügbarkeit der Bandbreite zu 99,99 Prozent garantiert. Greatnet kümmert sich darum, dass das verwendete Debian Linux immer auf dem neuesten Stand bleibt. Das scheint zu funktionieren, denn Nessus findet im Test nur drei Hinweise, aber weder Sicherheitslücken noch Warnungen. Auch Backups und der Firewall-Schutz werden bei diesem Server gemanaged. Der Traffic lässt sich begrenzen.

Entwickler können die Programmiersprachen PHP 4 und 5, Perl und Python benutzen. Als Datenbank steht wie üblich MySQL zur Verfügung. Es können beliebig viele Subdomains und Mail-Postfächer eingerichtet werden, begrenzt nur durch den Festplattenplatz. Reseller können Kunden und Anbieter einrichten. Und wer Mitbewerbern gute Domains abjagen will, kann die Domain-Watchlist von Greatnet benutzen.

Fazit. Greatnet bietet in diesem Test guten Support. Bei der Hardware-Ausstattung und den Sicherheits-Tests liegen die Haushamer über dem Durchschnitt.

Ranking: 63%
Anbieter: Greatnet
Kosten (1. Jahr): 1068 Euro


Hetzner Managed Server MS5

Managed Server

Eine Überraschung erleben die Tester beim Sicherheitstest mit Nessus. Nach kurzer Zeit ist der Server nicht mehr erreichbar. Da die Safe-Option des Security Scanners abgeschaltet ist, liegt die Vermutung nahe, der Server sei abgestürzt. Eine Mail an den Support ergibt nach drei Minuten, dass das Gegenteil der Fall ist: Der Server ist nicht besonders angreifbar, sondern besonders gut geschützt. Hetzner überwacht die Port-Zugriffe und blockiert IPs, von denen offensichtlich Port-Scans ausgehen. Damit ist dieser Server im Testfeld am besten gegen Hacker-Angriffe geschützt.

Bei Managed Servern tauscht der Kunde immer Freiheit gegen Sicherheit und Komfort, indem er einen Teil der Administration dem Provider überlässt. Bei Hetzner ist dieses Konzept besonders ausgeprägt. Der Server bietet in der Grundausstattung wenige Features, die erst auf Anfrage von den Technikern erweitert werden aber nur, wenn sie die Sicherheit des Systems nicht beeinträchtigen. Dafür werden die Server gründlich überwacht und sorgfältig gepflegt.

Die Hardware: Ein AMD Athlon XP 3000 greift auf 1 GByte RAM und 130 GByte Festplattenplatz zurück. Programmieren lässt sich der Server in PHP 4 und 5 sowie Perl, die Rolle der Datenbank spielt wie immer MySQL.

Fazit. Wer vor allem einen sicheren Server will, ist bei Hetzner bestens aufgehoben.

Ranking: 59%
Anbieter: Hetzner
Kosten (1. Jahr): 927 Euro


1&1 Managed Server L

Managed Server

Mit dem neuen 64-Bit-Server mit 3000 MHz Taktrate, 1 GByte Speicher und 80 GByte nach Raid-1 gespiegelter Festplatte bietet 1&1 die stärkste Hardware-Plattform im Testfeld. Wer Angst hat, das eigene Webprojekt könnte vom Erfolg überrollt werden, hat bei 1&1 nicht nur gute Hardware-Reserven, sondern braucht sich auch um übermäßigen Traffic keine Sorgen zu machen. Der Traffic ist bei diesem Angebot nämlich unlimitiert. Das bietet sonst nur noch der Testsieger, aber für gut 300 Euro mehr im Jahr.

Wer sich mit fremden Federn schmücken will, kann das bei 1&1 ganz legal und automatisch tun: Content wie News oder Wetter steht zur Syndication bereit. Auch ein Bildarchiv lässt sich nutzen. Ob aber Managed-Server-Kunden etwas mit den Baukastensystemen für Webseiten und Flash-Animationen anfangen können, ist zu bezweifeln. Wer tausend Euro im Jahr für einen Server ausgibt, wird wahrscheinlich lieber ein echtes Content-Management-System einsetzen. Oder seine Anwendung gleich in PHP 3, 4 oder 5, Perl oder Python selbst programmieren, wobei als Datenbank MySQL zum Einsatz kommt.

Virenschutz und Spamfilter gehören zum Standard, der Nessus-Scan fördert sechs Hinweise zu Tage, aber weder Warnungen noch Lücken.

Fazit. Mit diesem Server wächst niemandem etwas über den Kopf: Dank üppiger Hardware und Traffic-Flatrate bietet er genug Reserven für umfangreiche Webprojekte.

Ranking: 58%
Anbieter: 1&1
Kosten (1. Jahr): 1047 Euro


Xantron Server Managed Entry

Managed Server

Mit knapp 50 Euro im Monat ist der Server Managed Entry von Xantron relativ preiswert. Den knappen Freitraffic von 150 GByte sollte man aber möglichst nicht überschreiten, denn sonst werden für jedes angefangene GByte 69 Cent fällig. Schon wer das Limit um 95 GByte pro Monat überschreitet, erreicht auch bei Xantron die hohen Gesamtkosten des Testsiegers.

Die Hardware ist die langsamste im Test. Ein AMD Duron greift mit 1000 MHz über 256 MByte RAM auf 40 GByte Festplattenplatz zu. Dafür kann der Support von Xantron sich sehen lassen. Die Hotline ist im Test jederzeit erreichbar, auch Anfragen per Mail werden in weniger als einer Stunde beantwortet.

Als Service-Garantie bietet Xantron 99 Prozent Netzverfügbarkeit. Das heißt, dass die Leitungen eine halbe Woche pro Jahr ausfallen dürfen, und damit ist noch nichts über die Uptime des Servers gesagt. Trotzdem ist so eine Garantie besser als nichts, denn die meisten Mitbewerber machen solche Zusagen erst gar nicht.

Der Xantron Server Managed Entry ist mit Suse Linux 9.1 ausgestattet. PHP 4, Perl und MySQL stehen für Entwickler bereit. Für den Mail-Verkehr sorgt Postfix, Dateitransfers erledigt VSFTP. Als Management-Konsole kommt Confixx 3 Pro inklusive Reseller-System zum Einsatz.

Ein Antivirenprogramm fehlt ebenso wie ein Spamfilter. Auch SSL unterstützt dieser Server nicht. Dafür wird er im Rechenzentrum rund um die Uhr überwacht und ist gut gegen Hacker-Angriffe geschützt Nessus hat nur zwei Hinweise.

Fazit. Xantron bietet eine solide Leistung im Mittelfeld dieses Tests. Der Support ist gut erreichbar, die Standard-Features stehen zur Verfügung.

Ranking: 54%
Anbieter: Xantron
Kosten (1. Jahr): 599,88 Euro


Strato Business Server 2.0 SX

Managed Server

Strato senkt kurz vor dem Test den Preis für den Business Server SX. Mit 39 Euro ist er zwar im Monat noch knapp zehn Euro teurer als All-inkl, der preiswerteste Anbieter in diesem Test. Aber aufs erste Jahr gerechnet ist Strato wegen der kostenlosen Einrichtung gut 40 Euro preiswerter.

Zudem bekommt man bei Strato mehr fürs Geld: Mit 2400 MHz Taktrate ist der Prozessor fast doppelt so schnell, der Hauptspeicher umfasst mit 512 MByte genau das Doppelte und die Festplatte ist mit 74 GByte sogar fast viermal so groß wie bei All-inkl.

Patzer leistet sich der Branchenriese aus Berlin allerdings beim Support. So ist die Hotline nachts nicht erreichbar, wer 24/7-Support haben will, muss zehn Euro monatlich draufzahlen. Zudem erhalten die Tester auf die Support-Anfrage per Mail von Strato als einzigem Anbieter keine Antwort. Tagsüber bekommen die Tester aber schnellen telefonischen Support.

Dafür gehören Antivirus und Spamfilter ebenso zum Leistungsumfang wie ein Thawte-SSL-Zertifikat und der Server-Reset per Web. Wer selbst entwickeln will, kann das mit PHP 4 und 5,
Perl und Python tun, das ubiquitäre MySQL sorgt für die Datenhaltung. Und wer das Programmieren lieber anderen überlässt, kann eine fertige Diashow sowie optional den GS Shopbuilder mit Warenwirtschaft nutzen.

Damit Über-Traffic nicht zu sehr ins Geld geht, lässt er sich bei Strato begrenzen. Ordner können gegen unberechtigte Zugriffe per .htaccess oder über das Web-Interface geschützt werden.

Fazit. Trotz Schwächen im Support: Bei Strato bekommen Sie am meisten Server fürs Geld. Wer auf die Feature-Masse von Domainfactory verzichten kann, kann hier günstig einsteigen.

Ranking: 52%
Anbieter: Strato
Kosten (1. Jahr): 468 Euro


All-inkl.com Managedserver L

Managed Server

Der Support von All-inkl hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Auf die Test-Mail bekommen die Tester gleich vier Antworten von drei Supportern das wirkt eher konfus als fürsorglich. Die Notfall-Hotline ist sonntags erreichbar sofort und ohne Warteschleife, aber nur von 10 bis 22 Uhr. Und unter der normalen Telefonnummer zu normalen Bürozeiten jemanden zu erreichen erweist sich als Geduldsspiel.

Mit Apache, PHP und MySQL stehen die üblichen Bausteine für eigene Datenbankanwendungen im Web zur Verfügung. Viel mehr Extras gibt es nicht. Immerhin kann man seine Seiten mit Server Side Includes und Frontpage Extensions aufpeppen.

Der AMD Duron ist mit 1300 MHz der zweitlangsamste Prozessor im Testfeld. Auch die Ausstattung mit 256 MByte Arbeitsspeicher und 20 GByte Festplattenplatz ist eher sparsam bemessen. Eine Besonderheit bei All-inkl: Der gesamte Festplattenplatz kann als Webspace genutzt werden. Auf die Partition des Betriebssystems hat der Kunde keinen Zugriff, noch nicht einmal lesend. Das ist gut, weil es die Angriffsfläche für Hacker verkleinert.

Nessus meldet zwar weder Lücken noch Warnungen, deutet aber mit immerhin zehn Hinweisen auf mögliche Ansatzpunkte für Hacker hin. Virenschutz und Spamfilter sind nur optional zu haben. Immerhin kann der Server seinen Klienten per SSL Vertrauliches ins virtuelle Ohr flüstern.

Fazit. Schwächste Leistung in puncto Hardware und Sicherheit da hilft auch die günstigste Monatsmiete im Testfeld nicht mehr, denn aufs Jahr gerechnet ist All-inkl wegen der hohen Einrichtungskosten doch wieder teurer als Strato.

Ranking: 43%
Anbieter: All-inkl.com
Kosten (1. Jahr): 509 Euro


Testsieger

Managed Server

Empfehlung der Redaktion

Wer den Domainfactory Premium Managed L mietet, hat wahrscheinlich viel vor. Denn dieser Server bietet Features ohne Ende. Von PHP bis hin zum Applikations-Server JBoss ist alles dran, inklusive einer Traffic-Flatrate.

Budget-Empfehlung

Die Einstiegsvariante von Strato, der Business Server 2.0 SX, kostet im ersten Jahr gerade mal ein Drittel von dem, was der Testsieger verlangt. Die Monatsmiete ist mit 39 Euro die zweitniedrigste im Testfeld.