Studie: Patente behindern wissenschaftliche Forschung

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Eine Umfrage unter US-Wissenschaftlern erbrachte harte Zahlen: Forschung wird nachhaltig behindert, wenn Patente wirksam sind.

Der theoretische Vorteil von Patenten ist die Sicherung des Lebensunterhalts für den Forscher – inzwischen hat sich das Bild aber ins Gegenteil verkehrt.

Wie eine Umfrage der AAAS unter US-Wissenschaftlern ergab, bedeuten Patente heute einen echten Nachteil für den wissenschaftlichen Fortschritt. Unter den Befragten gaben 40 Prozent an, ihre Arbeit würde von patenten beeinflusst, 58% sahen ihre Arbeit dadurch verzögert, 50% mussten ihre Forschungsrichtung ändern und 28% die Arbeit am Forschungsobjekt ganz aufgeben. Diese Erkenntnisse sollten nun in die Gesetzgebung einfliessen. (fe)

Autor: fritz
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